Finanzbericht 2009:
Im Berichtszeitraum 2009 erlöste die Gesellschaft 39,5 Mio. EUR (2008: 39,6 Mio. EUR). Während der Betrag der Gesamterlöse gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben ist, hat sich die Zusammensetzung der Erlöse im Jahr 2009 zugunsten der Produktumsätze verändert. Wie auch in den Vorjahren wurde der Anstieg der Produkt- und Lizenzeinnahmen insbesondere vom gestiegenen Eligard®-Absatz getragen. Gegen Ende des Jahres wurden erstmals mit Veregen® im US-Markt erzielte nennenswerte Umsätze verbucht. Insgesamt erhöhten sich die Produktumsätze und Lizenzeinnahmen um 23 % auf 37,7 Mio. EUR (2008: 30,1 Mio. EUR). Die niedrigeren sonstigen Erträge im Jahr 2009 von 1,6 Mio. EUR (2008: 6,1 Mio. EUR) sind im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass 2008 eine einmalige Zahlung in Zusammenhang mit der Rückgabe der europäischen Vermarktungsrechte an Oracea® stattfand.
Im Jahresvergleich sanken die Vertriebs- und allgemeinen Verwaltungskosten um 13 % von 10,5 Mio. EUR (2008) auf 9,1 Mio. EUR (2009). Der Betrag setzte sich aus 2,2 Mio. EUR (2008: 2,8 Mio. EUR) Vertriebskosten und 6,9 Mio. EUR (2008: 7,7 Mio. EUR) allgemeinen Verwaltungskosten zusammen.
Der Gesamtaufwand für Forschung und Entwicklung (F&E) reduzierte sich um 33 % auf 18,5 Mio. EUR (2008: 27,5 Mio. EUR). Ein Großteil der Ausgaben für Forschung und Entwicklung bestand aus Aufwendungen für klinische Studien mit dem Medikamentenkandidaten EndoTAG®-1 in der Indikation hormonunabhängiger Brustkrebs. Die übrigen Kosten verteilen sich auf die weiteren Entwicklungsprojekte.
Den Verlust auf EBITDA-Basis hat MediGene 2009 auf 18,8 Mio. EUR gegenüber 24,6 Mio. EUR im Jahr 2008 reduziert. MediGene verwendet den Begriff EBITDA als Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern, Währungsgewinnen bzw. -verlusten und Abschreibungen auf Sachanlagen sowie auf immaterielle Vermögenswerte (earnings before interest, taxes, depreciation, and amortisation). Die Verwendung dieser cashflow-nahen Größe statt des EBIT soll die Vergleichbarkeit der tatsächlichen operativen Ergebnisse vor Abschreibungen der einzelnen Perioden ermöglichen.
Insgesamt sanken die Abschreibungen von 7,1 Mio. EUR (2008) auf 0,8 Mio. EUR (2009). Die planmäßigen Abschreibungen beziehen sich auf immaterielle Vermögenswerte, darunter Patente und Produktlizenzen, sowie auf Sachanlagevermögen. In der Vorjahresperiode kam es im Zuge der Überführung der mTCR-Technologie in ein eigenständiges Unternehmen zu einer Wertminderung auf immaterielle Vermögenswerte nach IAS 36 in Höhe von 6 Mio. EUR.
Das Finanzergebnis, das sich im Wesentlichen aus Währungsverlusten und dem Zinsergebnis zusammensetzt, belief sich in der Berichtsperiode auf -0,7 Mio. EUR (2008: -1,2 Mio. EUR).
Der Nettoverlust pro Aktie ist von 0,91 EUR im Vorjahr (gewichtete durchschnittliche Aktienzahl: 34.008.289) auf 0,64 EUR im Geschäftsjahr 2009 (gewichtete durchschnittliche Aktienzahl: 34.231.294) gesunken.
Den Verlust auf EBITDA-Basis hat MediGene 2009 auf 18,8 Mio. EUR gegenüber 24,6 Mio. EUR im Jahr 2008 reduziert. MediGene verwendet den Begriff EBITDA als Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern, Währungsgewinnen bzw. -verlusten und Abschreibungen auf Sachanlagen sowie auf immaterielle Vermögenswerte (earnings before interest, taxes, depreciation, and amortisation). Die Verwendung dieser cashflow-nahen Größe statt des EBIT soll die Vergleichbarkeit der tatsächlichen operativen Ergebnisse vor Abschreibungen der einzelnen Perioden ermöglichen.
Insgesamt sanken die Abschreibungen von 7,1 Mio. EUR (2008) auf 0,8 Mio. EUR (2009). Die planmäßigen Abschreibungen beziehen sich auf immaterielle Vermögenswerte, darunter Patente und Produktlizenzen, sowie auf Sachanlagevermögen. In der Vorjahresperiode kam es im Zuge der Überführung der mTCR-Technologie in ein eigenständiges Unternehmen zu einer Wertminderung auf immaterielle Vermögenswerte nach IAS 36 in Höhe von 6 Mio. EUR.
Das Finanzergebnis, das sich im Wesentlichen aus Währungsverlusten und dem Zinsergebnis zusammensetzt, belief sich in der Berichtsperiode auf -0,7 Mio. EUR (2008: -1,2 Mio. EUR).
Der Nettoverlust pro Aktie ist von 0,91 EUR im Vorjahr (gewichtete durchschnittliche Aktienzahl: 34.008.289) auf 0,64 EUR im Geschäftsjahr 2009 (gewichtete durchschnittliche Aktienzahl: 34.231.294) gesunken.
Insgesamt ergab sich für das Berichtsjahr 2009 unter Berücksichtigung der Wechselkursschwankungen eine Nettoabnahme der flüssigen Mittel von 12,9 Mio. EUR (2008: 21,4 Mio. EUR). Die Barmittel betrugen zum Ende des Berichtsjahrs 12,3 Mio. EUR (2008: 25,1 Mio. EUR). Der Liquiditätsdeckungsgrad, berechnet als Anteil der flüssigen Mittel an der Bilanzsumme, betrug zum Bilanzstichtag 19 % (2008: 31 %).
Aus der Konzern-Kapitalflussrechnung ergab sich für das Jahr 2009 ein Nettoverbrauch an Barmitteln aus laufender Geschäftstätigkeit von 18,9 Mio. EUR (2008: 27,4 Mio. EUR) und ein durchschnittlicher monatlicher Verbrauch von 1,6 Mio. EUR (2008: 2,3 Mio. EUR).
Finanzprognose 2010:
MediGene geht davon aus, im Jahr 2010 eine oder mehrere Entwicklungs- und Vermarktungspartnerschaften für EndoTAG®-1 abzuschließen, die das Jahresergebnis erheblich beeinflussen werden, deren finanzielle Auswirkungen aber noch schwer einzuschätzen sind. Auch von Zahlungen aus diesen Partnerschaften abgesehen, rechnet MediGene für das Jahr 2010 mit wachsenden Umsätzen auf mehr als 40 Mio. EUR, die im Wesentlichen aus den Produktumsätzen von Eligard ®und Veregen® stammen. Entscheidend für das Erreichen dieser Umsatzprognose sind ein weiterer Anstieg der Eligard®-Erlöse, die erfolgreiche Vermarktung von Veregen® in den USA und der erfolgreiche Markteintritt in Europa.
Eine Prognose für das Jahresergebnis 2010 wird MediGene erst nach Abschluss des Verpartnerungsprozesses für EndoTAG®-1 abgeben, da sowohl die Einnahmen als auch die Struktur und Höhe der Entwicklungsaufwendungen erheblich von der Ausgestaltung einer oder mehrerer Partnerschaften abhängen.
Auch die zukünftige Finanzierung der Gesellschaft hängt von der Ausgestaltung der erwarteten Partnerschaften ab. Nach den gegenwärtigen Plänen soll die Finanzierung mit den Einnahmen aus den Verkäufen der bereits vermarkteten Medikamente sowie aus Zahlungen im Rahmen der Verpartnerung von EndoTAG®-1 bestritten werden. Außerdem verfügt die Gesellschaft im Rahmen der Optionsvereinbarung mit YA Global Investments über eine Eigenkapitalzusage. Auf Basis der aktuellen Geschäftsplanung und der daraus entwickelten Szenarien hat die Gesellschaft erneut ein uneingeschränktes Testat der Wirtschaftsprüfer erhalten.
Projektziele 2010:
• Abschluss einer globalen oder mehrerer lokaler Entwicklungs- und Vermarktungspartnerschaften für USA und Europa für EndoTAG®-1
• Bekanntgabe der Daten aus der klinischen Phase II-Studie mit EndoTAG®-1 in der Indikation rezeptornegativer Brustkrebs
• Beginn der Produktion von Prüfmaterial von EndoTAG®-1 im Sprühtrocknungsverfahren
• Beginn der Vermarktung von Veregen® in Europa
• Abschluss von weiteren Vertriebspartnerschaften für Veregen® und Einreichung weiterer Zulassungsanträge in Europa
• Durchführung eines präklinischen Studienprogramms zur Vorbereitung der Wiederaufnahme der klinischen Entwicklung von RhuDex®
• Ausgründung oder Auslizenzierung des oHSV- Programms
• Weitere Steigerung der Produktumsätze mit Eligard® und Veregen®
Presse- und Analystenkonferenz:
Eine Pressekonferenz zum Jahresabschluss 2009 und Ausblick 2010 findet heute um 11 Uhr (MEZ) in Frankfurt statt.
Eine telefonische Analystenkonferenz in englischer Sprache findet heute um 14:30 Uhr (MEZ) statt und wird live im Internet übertragen. Der Zugang zur Übertragung mit synchronisierten Präsentationsfolien ist über die Internetseite von MediGene unter www.medigene.de möglich. Dort ist nach der Live-Präsentation auch eine Aufzeichnung abrufbar.
Der vollständige Geschäftsbericht ist im Internet abrufbar unter http://www.medigene.de/berichte.
Diese Mitteilung enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen. Diese spiegeln die Meinung von MediGene zum Datum dieser Mitteilung wider. Die von MediGene tatsächlich erzielten Ergebnisse können von den Feststellungen in den zukunftsbezogenen Aussagen erheblich abweichen. MediGene ist nicht verpflichtet, in die Zukunft gerichtete Aussagen zu aktualisieren. MediGene®, EndoTAG® und Veregen® sind Marken der MediGene AG. RhuDex® ist eine Marke der MediGene Ltd. Eligard® ist eine Marke der Tolmar Therapeutics, Inc., Oracea® ist eine Marke der CollaGenex Pharmaceuticals, Inc. Diese Marken können für ausgewählte Länder Eigentum oder lizenziert sein.
- Ende -
Die MediGene AG ist ein börsennotiertes (Frankfurt: MDG, Prime Standard, TecDAX) Biotechnologie-Unternehmen mit Standorten in Martinsried/München, Oxford, UK und San Diego, USA. MediGene verfügt als erstes deutsches Biotechnologie-Unternehmen über Medikamente auf dem Markt, die von Partnerunternehmen vertrieben werden. Das Unternehmen hat mehrere Medikamentenkandidaten in der klinischen Entwicklung und besitzt innovative Plattformtechnologien. MediGene konzentriert sich auf die klinische Erforschung und Entwicklung innovativer Medikamente mit Schwerpunkt in der Onkologie.
Kontakt MediGene AG
Email: investor@medigene.com
Fax: ++49 - 89 - 85 65 - 2920
Julia Hofmann / Dr. Nadja Wolf, Public Relations, Tel.: ++49 - 89 - 85 65 - 3324
Dr. Georg Dönges, Investor Relations, Tel.: ++49 - 89 - 85 65 - 2946